Dienstag, 25.04.2017 04:36 Uhr

Kein gelungener Auftakt: 26:27 gegen GWD Minden

Verantwortlicher Autor: Harald Bruning Lemgo, 12.09.2016, 22:27 Uhr
Presse-Ressort von: Melanie Bruning Bericht 4038x gelesen

Lemgo [ENA] Am 1. Spieltag der Saison 2016/17 verlor der TBV Lemgo das OWL-Derby gegen GWD Minden mit 26:27. Bester Torschütze des Abends war Tim Hornke mit neun Treffern. Die erste Sieben bestand aus Patrick Zieker, Azat Valiullin, Andrej Kogut, Rolf Hermann, Tim Hornke, Christian Klimek am Kreis und Piotr Wyszomirski im Tor. Der erste TBV-Treffer der Saison gehört Tim Hornke, der in der zweiten Welle von außen einnetzte.

Trotzdem ging Minden nach sechs Minuten 4:2 in Führung, da ihnen vor allem einfache Tore aus dem Rückraum gelangen. Die erste Auszeit musste Kehrmann beim Stand von 2:6 nehmen, weil es vor allem im Angriff nicht so recht klappen wollte und brachte anschließend Månsson und Suton ins Spiel. Der TBV erzielte nach der Auszeit zwei Tore in Folge, auch dank einer Parade von Wyszomirski, durch Valiullin und Suton. Nach zwölf gespielten Minuten kämpfte sich Lemgo wieder auf 5:7 heran. Zieker kassierte eine Zeitstrafe, woraufhin sich Kehrmann wieder der neuen Regel des siebten Feldspielers bediente und Kogut für Wyszomirski brachte. Die Unterzahl überstand man mit nur einem Gegentreffer. Nach zwei unglücklichen

Wurfentscheidungen von Valiullin schickte der TBV-Trainer Jonathan Stenbäcken auf die Platte, sowohl in Abwehr als auch im Angriff. Nach einer Abwehraktion blieb Patrick Zieker am Boden liegen, hielt sich den linken Fuß und musste behandelt werden. Für ihn kam der passiv gesetzte Tom Skroblien in die Partie, der in seinem ersten Angriff gleich netzte. In der 25. Minute führte GWD 13:8, da vor allem vorne das Wurfglück aus dem Rückraum auf sich warten ließ. Kurz vor der Halbzeit setzte Wyszomirski noch einen Akzent, als er Mindens Sjöstrand beim Siebenmeter ausguckte und dieser vergab. Auf der anderen Seite holte wiederum Suton einen Strafwurf raus, den Hornke zum 10:14 verwandelte, was zum Pausenpfiff auch auf der Hallenuhr zu lesen war.

Die zweite Halbzeit begann der TBV mit Hermann, Suton und Stenbäcken im Rückraum. Letzterer traf gleich aus dem Rückraum, nach Ballgewinn in der Abwehr verkürzte Skroblien auf 12:14 für Lemgo, was die mit 4.150 Zuschauern gut gefüllte Lipperlandhalle lautstark honorierte. Den Anschlusstreffer erzielte schließlich Hornke aus spitzem Winkel erneut in der zweiten Welle, doch GWD blieb dran, sodass Minden nach 36 Minuten noch immer mit 18:15 führte. Der TBV agierte in der Anfangsphase fast ununterbrochen in Unterzahl, nacheinander erwischte es Suton, Månsson und Stenbäcken, was den Rückstand wieder auf vier Tore vergrößerte und Kehrmann zu seiner nächsten Auszeit bewog. Danach griff Spielmacher

Andrej Kogut gemeinsam mit Suton und Valiullin im Rückraum wieder ein. Der TBV setzte nun vermehrt die Außen ein, besonders Hornke, der bis zur Schlussviertelstunde bereits sechs Mal getroffen hatte. Hornke war es auch, der den lange herbei gesehnten Ausgleich erzielte, 21:21 in der 49. Minute. Auch Torhüter trug seinen Teil mit einigen Paraden in dieser hitzigen Phase bei, GWD-Trainer Frank Carstens zückte die grüne Karte und Minden legte wieder auf 23:21 vor. In einer zweiten Welle kassierte Suton einen Gesichtstreffer durch Mindens Helge Freiman, der daraufhin von den Schiedsrichtern die rote Karte gezeigt bekam. Der TBV

schaffte erneut den Ausgleich und sogar der sonst ruhige Valiullin animierte das Publikum, woraufhin Rolf Hermann für die erste Lemgoer Führung an diesem Abend sorgte, 24:23, doch GWD schaffte immer wieder den Ausgleich. Derweil sah Suton nach seiner dritten Zeitstrafe ebenfalls die rote Karte in der 58. Minute beimStand von 25:26. Unglücklich rutschte der Ball zwischen Pfosten und Wyszomirskis Bein durch, was GWD eine Minute vor Schluss wieder mit zwei in Front brachte und Kehrmann zur letzten taktischen Besprechung nutzte. Mit einem Tor im Rückstand blieben dem TBV noch zehn Sekunden für einen Ballgewinn und das Tor zum Ausgleich. Trotz einem gehaltenen freien Wurf durch Wyszomirski konnten die Mindener die Zeit herunterspielen.

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