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GWD gibt das Spiel schon vor der Pause aus der Hand

Verantwortlicher Autor: Harald Bruning Minden, 12.09.2016, 22:33 Uhr
Presse-Ressort von: Melanie Bruning Bericht 4059x gelesen

Minden [ENA] Zwanzig schwache Minuten vor dem Wechsel haben GWD Minden um alle Siegchancen im ersten Heimspiel gegen Frisch Auf! Göppingen gebracht. Den Acht-Tore-Pausenrückstand konnten die Grün-Weißen im zweiten Durchgang nicht mehr aufholen und unterlagen am Ende mit 25:32. Trainer Frank Carstens schenkte Marian Michalczik das Vertrauen und ließ den Youngster von Beginn an auflaufen. Der gesundheitlich angeschlagene

durfte zunächst hinter der Bank Platz nehmen. In einer durchaus unterhaltsamen Anfangsphase hatten die Grün-Weißen zehn Minuten lang knapp das Nachsehen, weil die Gäste aus Göppingen aus der zweiten Reihe sehr erfolgreich waren. Doch das GWD-Team fand Antworten und konnte nach starken Paraden von Gerrie Eijlers beim 6:5 (10.) die erste Führung verbuchen. Nach dem Aleksandar Svitlica auch noch das 7:5 markiert hatte, war die Laune unter den 2.105 Zuschauern in der KAMPA-Halle prächtig. Aber dann verloren die Hausherren völlig den Faden. Mehrere Angriffsversuche landeten in den Händen des Gegners, der im Eiltempo an den Dankersern vorbeizog. Die nächsten sieben Treffer gingen auf das Konto der Göppinger und das hauptsächlich per Gegenstoß.

Den Ostwestfalen gelangen in den letzten zwanzig Minuten des ersten Durchgangs magere vier Treffer – die logische Ausbeute völlig zerfahrener Angriffsbemühungen. Frank Carstens brachte mit Sören Südmeier einen neuen Mittelmann und mit Kim Sonne auch einen anderen Torhüter. Vom zweiten Saisonsieg war das GWD-Team dennoch bereits zur Halbzeit meilenweit entfernt. Mannschaft und Publikum machten nach der Pause deutlich, dass sie die Partie aber noch nicht aufgegeben hatten. Die Grün-Weißen kämpften um den Anschluss, bekamen in der Abwehr mehr Zugriff auf das Spiel und kamen durch Marian Michalczik zu einfachen Toren. Die Gäste aus Göppingen hatten auf den Rückraumpositionen dennoch einfach mehr zu bieten und verwalteten ihren Vorsprung.

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